Die Freikom GmbH baut echte Glasfasernetze, bei denen jeder Teilnehmer seine eigene Faser bis zur Vermittlungsstelle bekommt. Nur so ist es möglich, Gigabit Geschwindigkeiten zu realisieren (Punkt zu Punkt).
Im Gegensatz zur Netzstruktur-Struktur der Freikom GmbH werden beim PON und GPON die Fasern nicht bis zum Kunden durchgezogen Punkt zu Multipunkt).
Zwischen der Vermittlungsstelle und dem Endabnehmer werden an bestimmten Netzknotenpunkten Splitter eingebracht, die eine Faser in mehrere Fasern aufteilen. Die Splitter sind Bauelemente, in denen keine Signalaufbereitung oder -umwandlung erfolgt.
Darum handelt es sich bei der PON und GPON -Struktur um ein sogenanntes Shared-Medium. Alle Teilnehmer, die an einem Port angeschlossen sind, teilen sich die Datenrate dieses Ports (Beispiel: Werden zum Beispiel 32 Teilnehmer (Splittingfaktor 1:32) an einer in der Vermittlungsstelle abgeschlossenen Faser angeschlossen, dann stehen theoretisch jedem Kunden bei einem Gleichzeitigkeitsfaktor von „100%“ und bei gleichzeitiger, maximaler Auslastung der Übertragungskapazität 78 Mbit/s zur Verfügung. In der Realität kann die erreichbare Datenrate pro Kunde jedoch höher liegen.
Die geringere Menge an Fasern, die bei PON, GPON direkt bis in die Vermittlungsstelle geführt werden müssen, beeinflusst maßgeblich die Investitionssumme in aktive Technik, Faser- und Kabelkosten. Weitere Nachteile der PON/GPON Technik sind: Gigabit Internet ist nahezu unmöglich; Anderen Anbietern wird der Zugang stark erschwert. Die PON/GPON Technologie kann daher auch mit einer guten VDSL Technologie verglichen werden.

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